Wasserhärte in Wülfrath – weiches Wasser aus Uferfiltrat und Grundwasser

Die Stadtwerke Wülfrath beziehen das Trinkwasser für ihre Kunden von der Rheinisch- Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH in Mülheim an der Ruhr. Diese gewinnt das Leitungswasser für Wülfrath im Wasserwerk Essen-Kettwig aus Grundwasser und uferfiltriertem Ruhrwasser. Seit 1980 kommt dort das Mülheimer Verfahren der Variante 2 zur Anwendung, um aus dem Rohwasser einwandfreies Trinkwasser zu erzeugen. Im Jahr 2018 wurde die bis dahin eingesetzte Sicherheitschlorung durch eine UV-Anlage ersetzt. So kann eine hohe Wasserqualität für Wülfrath ohne geschmacklichen Beeinträchtigungen des Wassers gewährleistet werden.

Wasch- und Spülmittel nicht zu hoch dosieren

Wie Analysedaten des Trinkwassers für Wülfrath belegen, unterschreitet dieses alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung deutlich. Die Wasserhärte in Wülfrath liegt mit einem Mittelwert von 8,4 °dH an der Grenze vom weichen zum mittleren Härtebereich. In aller Regel genügt es bei dieser Wasserhärte, Wasch- und Spülmittel nach den Herstellervorgaben für weiches Wasser zu dosieren. So lässt sich ein zufriedenstellendes Reinigungsergebnis erzielen, ohne die Umwelt zu stark zu belasten. Wülfrath ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Mettmann im Regierungsbezirk Düsseldorf und befindet sich ca. 17 Kilometer westlich von Wuppertal.