Wasserhärte in Wolfsburg – fast nitratfreies Wasser im Härtebereich „weich“

Das Trinkwasser für Wolfsburg kommt aus den Wasserwerken Rühen und Westerbeck (Kreis Gifhorn). Zuständig für die Wasserversorgung ist die LSW Netz GmbH & Co. KG, bei der es auch Informationen zur Wasserqualität und zur Wasserhärte in Wolfsburg gibt. Jährlich liefern die Wasserwerke Rühen und Westerbeck mehr als sechs Millionen Kubikmeter Rohwasser und bereiten es zu hochwertigem Trinkwasser für Wolfsburg auf. Dieses wird über ein 489 Kilometer langes Versorgungsnetz an rund 16.000 Hausanschlüsse in der niedersächsischen Großstadt verteilt. Darüber hinaus kann die Feuerwehr zu Löschzwecken auf über 2.300 Hydranten im gesamten Netzgebiet der LSW zugreifen.

Heute und in Zukunft beste Wasserqualität für Wolfsburg

Bereits das für die Trinkwassererzeugung geförderte Grundwasser ist von ausgezeichneter Qualität. Der Nitratgehalt liegt bei nur 0,5 Milligramm pro Liter und auch alle andere Werte bewegen sich weit unterhalb der gesetzlich vorgegebenen Grenzen. Regelmäßige Wasserproben und Analysen nach den strengen Maßstäben der Trinkwasserverordnung gewährleisten, dass das Leitungswasser in Wolfsburg jederzeit höchsten Qualitätsmaßstäben entspricht. Damit die im Wasserwerk vorliegende hohe Wasserqualität auch in den Haushalten ankommt, erneuert die LSW jährlich mehrere Kilometer des Rohrleitungsnetzes. Am häufigsten kommen hierbei Kunststoffrohre, gefolgt von beschichteten Metallrohren, zum Einsatz. Bei der Umverlegung, der Sanierung oder dem Neubau von Trinkwasserleitungen finden bei Hausanschlüssen und kleineren Verteilleitungen Rohre aus Polyethylen (PE) Verwendung. Diese lassen sich verhältnismäßig einfach verarbeiten, eignen sich für unterschiedlichste Böden und gewährleisten eine ausgezeichnete Trinkwasserqualität. Für Transportleitungen und größere Verteilleitungen kommen duktile Gussrohre zur Anwendung. Diese sind außen mit einer zusätzlichen Deckbeschichtung versehen und innen mit Zementmörtel ausgekleidet, um der natürlichen Korrosion über einen sehr langen Zeitraum widerstehen zu können. Des Weiteren setzt die LSW auf die Kooperation mit der Landwirtschaft, um schädigende Einträge von Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln zu vermeiden oder zumindest zu verringern. Unterstützt wird die Gewässerschutzberatung nach dem Niedersächsischen Kooperationsmodell durch EU- Mittel, das Förderprogramm ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) und Fördermittel des Landes Niedersachsen.

Geringe Wasserhärte in Wolfsburg spart Wasch- und Reinigungsmittel

Wie hoch die Wasserhärte ist, hängt vom Mineraliengehalt des Wassers ab. Je mehr Kalzium und Magnesium vorhanden sind, desto härter ist das Wasser. Das Leitungswasser für Wolfsburg enthält nur 42,4 Milligramm Kalzium und 2,7 Milligramm Magnesium pro Liter. Die Wasserhärte in Wolfsburg entspricht mit rund 6,7 °dH dem Härtebereich „weich“. Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten, Wasserkochern und Kaffeemaschinen sind bei dieser Wasserhärte kaum zu befürchten. Das weiche Wasser hat außerdem den Vorteil, dass Wasch- und Reinigungsmittel ihre Waschkraft viel besser entfalten als bei hartem Wasser. Dadurch kann die Dosierung deutlich geringer ausfallen, was wiederum der Umwelt zugutekommt.

Fazit

Aufgrund der niedrigen Wasserhärte in Wolfsburg bilden sich kaum Kalkablagerungen in Wasch- und Spülmaschinen. Besondere Entkalkungsmaßnahmen sind ebenso wenig erforderlich wie private Enthärtungsanlagen. Darüber freut sich vor allem die Umwelt. Wolfsburg ist eine Stadt in Niedersachsen und befindet sich ca. 36 Kilometer nordöstlich von Braunschweig und ca. 89 Kilometer östlich von Hannover.