Wasserhärte in Wipperfürth – weiches Wasser aus der Genkeltalsperre

Der Aggerverband Gummersbach gewinnt das Trinkwasser für Wipperfürth im Wasserwerk Erlenhagen. Das Rohwasser stammt aus der Genkeltalsperre, die vornehmlich durch die Flüsse Genkel und Grotmicke gespeist wird. Angefangen von der Gewinnung über die Aufbereitung bis hin zur Verteilung wird das kostbare Nass regelmäßigen Kontrollen unterzogen, um eine hohe Wasserqualität für Wipperfürth zu gewährleisten. Wie die Analysen ergeben, entspricht das Wasser allen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Sämtliche Grenzwerte werden deutlich unterschritten. Das gilt auch für den Nitratwert, der mit 8,4 Milligramm pro Liter weit unter dem maximal Erlaubten liegt.

Geringe Härte spart Wasch- und Spülmittel

Beim Leitungswasser für Wipperfürth handelt es sich um reines Oberflächenwasser, das kaum mit mineralienhaltigem Gestein in Berührung kommt. Dadurch enthält es sehr wenige Härtebildner wie Kalzium und Magnesium. Hieraus resultiert eine geringe Wasserhärte von nur 5,3 °dH. Das entspricht dem Härtegrad „weich“. Dank der niedrigen Wasserhärte in Wipperfürth können Wasch- und Spülmittel sehr sparsam dosiert und zusätzliche Entkalker ganz weggelassen werden. Wipperfürth ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Oberbergischem Kreis im Regierungsbezirk Köln und befindet sich ca. 37 Kilometer südöstlich von Wuppertal.