Wasserhärte in Wiesloch – hartes Wasser aus 100 Metern Tiefe

Die sechs Tiefbrunnen, aus denen das Trinkwasser für Wiesloch gewonnen wird, speisen sich aus den mittleren wasserführenden Schichten in circa 100 Metern Tiefe. Jeder Brunnen liefert pro Sekunde 40 Liter Wasser. Pro Tag dürfen laut wasserrechtlicher Genehmigung insgesamt bis zu 17.000 Kubikmeter gefördert werden. Um aus dem Brunnenwasser Leitungswasser zu machen, bedarf es keiner Chemie. Zur Gewährleistung der hohen Wasserqualität in Wiesloch genügt ein einziger Aufbereitungsprozess, in dem lediglich der Eisengehalt des Wassers reguliert wird.

Mineralienreich und sauber

Mit nur 1,5 Milligramm Nitrat je Liter eignet sich das Leitungswasser für Wiesloch optimal für die Zubereitung von Babynahrung. Nitrit, Sulfat und Fluorid kommen ebenfalls in so geringen Mengen vor, dass sie auch bei jahrelangem Genuss des Trinkwassers ungefährlich sind. Erwünscht ist hingegen der hohe Gehalt an gesunden Mineralien wie Kalzium und Magnesium. Allerdings bedingen diese auch die hohe Wasserhärte in Wiesloch, die mit 20 °dH dem Härtebereich „hart“ entspricht.

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