Wasserhärte in Wetzlar – je nach Ortsteil weich oder hart

Seit Januar 2011 obliegt die Trinkwasserversorgung in Wetzlar dem städtischen Eigenbetrieb Wasserversorgung Wetzlar. Dieser bezieht das Leitungswasser für Wetzlar vor allem vom Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke. Das übrige Wasser stammt aus eigenen Gewinnungsanlagen in Oberbiel, Hermannstein, Nauborn, Blasbach und Naunheim. 16 Hochbehälter und ein circa 290 Kilometer langes Leitungsnetz mit zahlreichen Pumpen, Schiebern und Druckminderungsanlagen gewährleisten, dass jederzeit frisches und sauberes Wasser aus den Zapfhähnen fließt.

Unterschiedliche Härten bei gleicher Qualität

Durch die unterschiedliche Herkunft des Trinkwassers für Wetzlar kann dieses je nach Wohngebiet weich oder hart sein. Die Wasserhärte in der Kernstadt und in den Ortsteilen Dutenhofen, Garbenheim und Münchholzhausen liegt mit 8 °dH im Härtebereich weich. In Blasbach entspricht die Wasserhärte mit rund 17 °dH dem Härtebereich „hart“. Noch härter ist das Wasser in Naunheim (21,7 °dH), Nauborn und Steindorf (23,2 °dH) sowie in Herrmannstein (25,2 °dH). Die Wasserqualität in Wetzlar ist in allen Ortsteilen gleichermaßen gut.