Wasserhärte in Westerstede – weiches Wasser aus zwei Wasserwerken

Das Leitungswasser für Westerstede stammt aus den OOWV-Wasserwerken Westerstede und Thülsfelde. Ersteres wurde 1960 erbaut. Es verfügt über elf Vertikalbrunnen mit Filtertiefen von 40 bis 47 Metern. Letzteres ging 1982 in Betrieb. Hier gelangt das Rohwasser über 40 Vertikalbrunnen mit Filtertiefen von 81 bis 166 Metern an die Oberfläche. Damit die Wasserqualität in Westerstede stimmt, werden beide Wässer enteisent, entmangant und entsäuert. Außerdem wird der pH-Wert eingestellt, um die Rohrleitungen vor Korrosion durch das Trinkwasser in Westerstede zu schützen.

Geringe Härte schont die Umwelt

In Westerstede fließt weiches Wasser aus den Zapfhähnen. Die Wasserhärte beträgt nur 5,6 °dH und liegt damit im untersten Härtebereich des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes. In weichem Wasser können sich nicht nur die Aromen von Kaffee und Tee besser entfalten, sondern auch die Reinigungskraft von Wasch- und Spülmitteln. Daher genügt eine sehr sparsame Dosierung. Da auch keine Wasserenthärter benötigt werden, bedeutet die geringe Wasserhärte in Westerstede einen großen Vorteil für die Umwelt. Westerstede ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Ammerland und befindet sich ca. 74 Kilometer nordwestlich von Bremen und ca. 50 Kilometer südlich von Wilhelmshaven.