Wasserhärte in Wertheim – zentrale Enthärtungsanlage sorgt für mittlere Härte

Die Stadtwerke Wertheim gewinnen das Trinkwasser für Wertheim über sechs 45 Meter tiefe Brunnen im Aalbachtal. Deren Förderleistung beträgt je 10 bis 20 Liter pro Sekunde. Pro Jahr sind das rund 1,5 Millionen Kubikmeter. Um die Wasserqualität in Wertheim zu gewährleisten, wird das Wasser monatlich chemisch und bakteriologisch analysiert. Der genaue Umfang der Untersuchungen richtet sich nach der Entnahmemenge der Brunnen und wird durch die Trinkwasserverordnung vorgegeben.

Enthärtungsanlage senkt Wasserhärte und Nitratwerte

Im Herbst 2012 ging im Wasserwerk Dertingen eine Nanofiltrations- bzw. Niederdruckumkehrosmose-Anlage in Betrieb. Diese senkt die Wasserhärte in Wertheim auf 11 bis 12 °dH. Das entspricht dem Härtebereich „mittel“. Die Haushalte profitieren davon gleich mehrfach. Zum einen werden durch die zentrale Wasserenthärtung Kalkablagerungen reduziert und zum anderen fällt auch der Verbrauch an Wasch- und Reinigungsmitteln deutlich geringer aus. Die Inbetriebnahme der Anlage hat indes nicht nur Auswirkungen auf die Wasserhärte, auch die Nitratwerte des Leitungswassers für Wertheim konnten halbiert werden. Wertheim ist eine große Kreisstadt in Baden-Württemberg und befindet sich ca. 70 km südöstlich von Frankfurt am Main und 30 km westlich von Würzburg. Wertheim gehört zum Regierungsbezirk Stuttgart.