Wasserhärte in Werne – weiches Wasser aus Grundwasser und Uferfiltrat

Die Gelsenwasser AG fördert das Trinkwasser für Werne in den Wasserwerken Echthausen und Halingen/Fröndenberg. Beide Werke gewinnen ihr Rohwasser aus natürlichem und künstlich angereichertem Grundwasser. In Halingen/Fröndenberg wird zusätzlich Wasser aus dem Uferfiltrat der Ruhr für die Trinkwasserzeugung genutzt. Um eine hohe Wasserqualität für Werne sicherzustellen, wird das Wasser in den Wasserwerken von unerwünschten Bestandteilen befreit und mit Natriumhypochlorit desinfiziert. Anschließend werden beide Wässer zusammengeführt und als Mischwasser an die Verbraucher abgegeben.

Geringe Verkalkungsgefahr macht Entkalker überflüssig

Beide Wasserwerke liefern weiches Wasser mit 7,13 bzw. 7,81 °dH. Demzufolge liegt auch die Wasserhärte des Mischwassers im Härtebereich „weich“. Somit ist die vom Leitungswasser in Werne ausgehende Verkalkungsgefahr äußerst gering. Zusätzliche Entkalker für die Waschmaschine sind daher ebenso wenig erforderlich wie private Enthärtungsanlagen. Waschmittel können deutlich sparsamer dosiert werden als bei hartem Wasser. Damit kommt die niedrige Wasserhärte in Werne sowohl der Umwelt als auch der Haushaltskasse zugute. Werne ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Unna im Regierungsbezirk Arnsberg und befindet sich ca. 24 Kilometer nordöstlich von Dortmund.