Wasserhärte in Wermelskirchen – weiches Wasser aus Brunnen und Talsperren

Das Trinkwasser für Wermelskirchen wird zum Teil aus eigenen Brunnen im Wasserwerk Kleineichen gefördert. Zur Deckung des Bedarfs wird außerdem Wasser aus der Großen Dhünn- Talsperre, der Genkel-Talsperre und der Wiehl-Talsperre gewonnen sowie vom Wasserversorgungsverband Rhein-Wupper in Wermelskirchen-Dabringhausen und vom in Gummersbach ansässigen Aggerverband bezogen. Für die Wasserverteilung und die Wasserqualität in Wermelskirchen ist die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) zuständig, die das Wasser regelmäßig kontrolliert und analysiert.

Niedrige Härte spart Waschmittel und Weichspüler

Im Jahresdurchschnitt liegt die Wasserhärte in Wermelskirchen mit 4,33 °dH im Härtebereich „weich“. Da sich die Reinigungskraft von Wasch- und Spülmitteln bei dieser geringen Wasserhärte besonders gut entfaltet, reicht eine deutlich niedrigere Dosierung als bei höheren Härtegraden. Auf Weichspüler kann ganz verzichtet werden. Damit verringert sich nicht nur die Gewässerbelastung, auch die Haushaltskasse wird geschont. Kalkablagerungen sind dank des weichen Leitungswassers in Wermelskirchen nicht zu befürchten. Somit sind zusätzliche Waschmaschinenentkalker ebenso überflüssig wie der Einbau einer privaten Enthärtungsanlage. Wermelskirchen ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Rheinisch-Bergischer-Kreis im Regierungsbezirk Köln und befindet sich ca. 25 Kilometer südlich von Wuppertal.