Wasserhärte in Werdohl – weiches Talsperren- und Quellwasser

Das Trinkwasser für Werdohl stammt überwiegend aus der Versetalsperre. Am Fuß der Staumauer befindet sich das Wasserwerk Treckinghausen, in dem die Stadtwerke Lüdenscheid das kostbare Nass gemäß der Richtlinien der Trinkwasserverordnung aufbereiten. Von dort aus gelangt das Wasser über zwei große Leitungen in die Stadt, wo es in fünf Hochbehältern und im fast 700 Meter langen Trinkwasserstollen „Schem“ zwischengespeichert wird. Eine Ausnahme bezüglich der Wasserversorgung bildet der Ortsteil Kettling. Dessen Anwohner werden seit 1937 mit Quellwasser aus der Bieke-Quelle und der Quelle „Unterm Baum“ versorgt. Sowohl das Quell- als auch das Talsperrenwasser unterliegen strengen Kontrollen, die eine gleichbleibend hohe Wasserqualität für Werdohl sicherstellen.

Geringe Wasserhärte in Werdohl macht Entkalkung überflüssig

Das an der Versetalsperre gewonnene Leitungswasser für Werdohl hat eine durchschnittliche Wasserhärte von 2,2 °dH. Auch in Kettling ist das Wasser weich und hinterlässt somit kaum Kalk in Wasch- und Spülmaschinen, Wasserkochern und Kaffeemaschinen. Auf Entkalker kann daher in aller Regel verzichtet werden. Werdohl ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Merkischen Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg und befindet sich ca. 75 Kilometer östlich von Wuppertal.