Wasserhärte in Weil am Rhein – geringe Härte macht Verkalkungen unwahrscheinlich

Die Stadt Weil am Rhein ist Mitglied des Wasserverbandes Südliches Markgräferland. Dessen Gründung im Jahr 1970 war notwendig geworden, da die schlechte Wasserqualität einiger Tiefbrunnen und ein stetig steigender Wasserverbrauch zu Sicherheitsbedenken bei der ausschließlich örtlichen Wasserversorgung geführt hatten. Heute wird das Trinkwasser für Weil am Rhein und die anderen Verbandsmitglieder aus sieben Tiefbrunnen und elf weiteren Pumpwerken gefördert. Die Versorgungssicherheit gewährleisten 19 Hochbehälter mit einer Gesamtspeicherkapazität von knapp 20.500 Kubikmetern.

Qualität des Leitungswassers in Weil am Rhein auch in Zukunft gesichert

Die Wasserhärte in Weil am Rhein liegt mit 9,4 °dH im unteren mittleren Härtebereich. Verkalkungen sind somit kaum zu befürchten. Regelmäßige mikrobiologische Untersuchungen und chemische Analysen stellen sicher, dass die hohe Wasserqualität in Weil am Rhein dauerhaft gewährleistet ist. Um das Grundwasser in den Schutzzonen vor Verschmutzungen zu schützen, kauft der Wasserverband, wann immer es die Möglichkeit gibt, Grundstücke auf, um diese nach wasserwirtschaftlichen Kriterien zu verpachten.

Themen: Wasserhärte