Wasserhärte in Warendorf – an der untersten Grenze des Härtebereichs „hart“

Das erste Wasserwerk in Warendorf ging 1908 in Betrieb. Damals wurde das Trinkwasser für Warendorf aus vier Brunnen gefördert und über zwei Kolbenpumpen in den Wasserturm gepumpt. Ab 1917 sorgte eine Enteisenungsanlage für eine entscheidende Verbesserung der Wasserqualität in Warendorf. Um den steigenden Bedarf an Leitungswasser in Warendorf zu decken, wurde 1971 ein Wasserlieferungsvertrag mit der Kreiswasserwerk Beckum GmbH abgeschlossen. Seit 1982 bezieht die Stadt außerdem Trinkwasser aus dem Wasserwerk Füchtorf des Wasserbeschaffungsverbandes Sassenberg-Versmold-Warendorf. 2002 wurde ein neues Wasserwerk in Dienst gestellt. Im selben Jahr erfolgte der Anschluss der Ortsteile Einen und Müssingen an die Wasserversorgung.

Der Umwelt zuliebe Waschmittel nicht unnötig hoch dosieren

Mit circa 14,4 °dH liegt die Wasserhärte in Warendorf knapp im obersten Härtegrad. Es empfiehlt sich, Waschmittel etwas geringer zu dosieren, als vom Hersteller auf der Verpackung für den Härtebereich „hart“ angegeben. Gemeinhin lässt sich damit bereits ein ansprechendes Waschergebnis erzielen, ohne die Umwelt übermäßig zu belasten. Warendorf ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Warendorf im Regierungsbezirk Münster und befindet sich ca. 51 Kilometer westlich von Bielefeld.