Wasserhärte in Wardenburg – weiches Wasser aus zwei Wasserwerken des OOWV

Für das Trinkwasser in Wardenburg ist der Oldenburg-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) zuständig. Dessen Wasserwerke Thülsfelde und Großenkneten gewinnen das zur Trinkwassergewinnung genutzte Rohwasser über insgesamt 95 Vertikalbrunnen mit Filtertiefen von 52 bis 166 Metern und Förderleistungen von 58 bis 90 Kubikmetern pro Stunde. Eine aufwendige Aufbereitung ist nicht erforderlich, um eine hohe Wasserqualität für Wardenburg zu gewährleisten. Das Wasser ist von Natur aus so rein, dass es lediglich von Eisen, Mangan und überschüssiger Kohlensäure befreit werden muss, bevor es über drehzahlgeregelte Pumpen in das Trinkwassernetz eingespeist wird.

Geringe Wasserhärte in Wardenburg bietet Vorteile für die Umwelt

Beide Wasserwerke liefern weiches Wasser mit 6,7 °dH. Bei dieser niedrigen Wasserhärte sind keine vorbeugenden Entkalkungsmaßnahmen erforderlich. Zudem können Wasch- und Reinigungsmittel im weichen Leitungswasser in Wardenburg ihre Waschkraft voll entfalten, wodurch deutlich geringere Mengen benötigt werden als bei hartem Wasser. Dadurch gelangen weniger Chemikalien in den Wasserkreislauf, was in hohem Maße der Umwelt zugutekommt. Wardenburg ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Oldenburg und befindet sich ca. 56 Kilometer westlich von Bremen und ca. 88 Kilometer südlich von Bremerhaven.