Wasserhärte in Vechta – überwiegend Wasser mittlerer Härte aus eigenem Wasserwerk

Das Trinkwasser für Vechta stammt zum größten Teil aus dem im Nordwesten der Stadt, in Holzhausen, befindlichen Wasserwerk Vechta. Das dazugehörige Grundwassereinzugsgebiet liegt am südlichen Rand der Wildeshausener Geest im Raum Vechta, Langförden, Visbek, Wöstendöllen, Lutten und Oythe. An die Oberfläche gelangt das Rohwasser über sechs circa 50 Meter tiefe Entnahmebrunnen mit Unterwasserpumpen. Um eine hohe Wasserqualität für Vechta sicherzustellen, wird das Wasser in zwei Aufbereitungsstraßen von Eisen und Mangan befreit und anschließend in das Trinkwassernetz des Wasserwerks abgegeben.

Weiches Wasser in Teilen von Langförden

Die Wasserhärte in Vechta entspricht mit 13,1 °dH dem mittleren Härtegrad. Eine Ausnahme bilden die Randbereiche des Ortsteils Langförden, die vom Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) versorgt werden. Hier ist die Wasserhärte mit 7 °dH im Härtebereich „weich“ einzuordnen. Spezielle Enthärtungsmaßnahmen sind für das Leitungswasser in Vechta nicht erforderlich. Waschmittel sollten entsprechend der Herstellervorgaben für die jeweilige Härte dosiert werden, um die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Vechta ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Vechta und befindet sich ca. 77 Kilometer südlich von Bremen und 63 Kilometer südlich von Oldenburg.