Wasserhärte in Tuttlingen – mittel bis hart aus Bodensee und Eigenwasservorkommen

Zwei Drittel des Trinkwassers für Tuttlingen werden über eigene Brunnen gewonnen. Den restlichen Wasserbedarf bezieht die Stadt von der Bodenseewasserversorgung. Um eine zuverlässige Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, betreiben die örtlichen Stadtwerke mehrere Wasserwerke, Pumpwerke und Hochbehälter. Das weitverzweigte Wassernetz hat eine Länge von mehr als 200 Kilometern. Die hohe Wasserqualität mit der mittleren bis harten Wasserhärte in Tuttlingen ist dem Karstgestein entlang der Donau zu verdanken. Dieses sorgt einerseits für die natürliche Filterung des Wassers und andererseits für einen hohen Anteil an gesunden Mineralien.

Hohe Wasserhärte begünstigt Kalkablagerungen

Während das Wasser von der Bodenseewasserversorgung mit rund 9,0 °dH im unteren mittleren Härtebereich liegt, entspricht die Wasserhärte in Tuttlingen in den mit Eigenwasser versorgten Bereichen mit rund 15,6 bis 16,4 °dH dem Härtebereich „hart“. Hartes Wasser führt im Laufe der Zeit zu Kalkablagerungen, welche die Funktion von Haushaltsgeräten beeinträchtigen können. Bei Waschgängen über 60 °C empfiehlt sich daher die Zugabe eines zusätzlichen Wasserenthärters, für Spülmaschinen die Verwendung von Spezialsalz zur Wasserenthärtung.

 

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