Wasserhärte in Tübingen – erstklassiges Mischwasser mittlerer Härte

Beim Leitungswasser für Tübingen handelt es sich zumeist um eine Mischung aus 25 Prozent Grundwasser vom nahegelegenen Neckartal und 75 Prozent Bodenseewasser. Ausnahmen bilden die Ortsteile Pfrondorf und Herrlesberg, die ausschließlich mit reinem Bodenseewasser beliefert werden, sowie Hagelloch, Hirschau, Unterjesingen und Bühl, wo das Bodenseewasser mit Trinkwasser der Ammertal Schönbuchgruppe gemischt wird. Die Wasserhärte in Tübingen liegt mit 8,4 bis 14 °dH im mittleren Härtebereich.

Grundwasserschutz und regelmäßige Analysen stellen Trinkwasserqualität sicher

Um eine hohe Wasserqualität in Tübingen zu gewährleisten, liegt jeder der örtlichen Brunnen in einem eigenen Wasserschutzgebiet. Die Gesamtfläche der Trinkwasserschutzgebiete im Neckartal beläuft sich auf rund 300 Hektar. Darüber hinaus wird das Trinkwasser in Tübingen jährlich über 500 Untersuchungen unterzogen, die sicherstellen, dass es allen Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht. Eine Desinfektion des Eigenwassers mit Chlor sorgt für hygienische Qualität. Dabei wird die Dosierung so gering gehalten, dass die Stoffe an den Zapfhähnen nicht mehr nachweisbar sind.

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