Wasserhärte in Südbrookmerland – weiches Wasser aus bis zu 120 Metern Tiefe

Das Trinkwasser für Südbrookmerland wird in den Wasserwerken Marienhafe, Aurich und Harlingerland des Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverbandes gewonnen. Das 1958 in Betrieb genommene Wasserwerk Marienhafe verfügt über fünf Vertikalbrunnen mit Filtertiefen von 59 bis 66 Metern. Im 1970 in Dienst gestellten Wasserwerk Harlingerland gelangt das Rohwasser über 15 Vertikalbrunnen mit 72 bis 81 Metern Filtertiefe an die Oberfläche. Noch weiter hinunter geht es seit 1980 im Wasserwerk Aurich. Dessen sechs Vertikalbrunnen holen das kostbare Nass aus 75 bis 120 Metern Tiefe empor.

Geringe Wasserhärte schont Haushaltsgeräte und Umwelt

Um eine optimale Wasserqualität für Südbrookmerland sicherzustellen, wird das Rohwasser von überschüssiger Kohlensäure, Eisen und Mangan befreit. In Marienhafe wird außerdem Ammonium abgebaut und eine Teilenthärtung vorgenommen. Die Wasserhärte in Südbrookmerland liegt mit rund 5 °dH im Härtebereich „weich“. Aufgrund des geringen Anteils an Härtebildnern sind für das Leitungswasser in Südbrookmerland keine vorbeugenden Enthärtungsmaßnahmen erforderlich. Haushaltsgeräte werden durch das weiche Wasser ebenso geschont wie die Umwelt. Südbrookmerland ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Aurich und befindet sich ca. 59 Kilometer westlich und ca. 139 Kilometer nordwestlich von Bremen.