Wasserhärte in Stade – über 1.000 Jahre altes Grundwasser mittlerer Härte

Seit 1859 sind die Stadtwerke Stade für die Versorgung der Stadt mit Trinkwasser zuständig. Im Wasserwerk Stade Süd gelangt Grundwasser über fünf 110 bis 124 Meter tiefe Brunnen an die Oberfläche. In zwei Aufbereitungsanlagen wird das mehr als 1.000 Jahre alte Rohwasser von Eisen und Mangan befreit, um eine optimale Wasserqualität für Stade zu gewährleisten. Anschließend fließt das Leitungswasser für Stade in zwei Reinwasserkammern, von wo aus es über Druckerhöhungspumpen in das Verteilungsnetz eingespeist wird.

Richtige Dosierung verhindert Kalkablagerungen

Die Wasserhärte in Stade beträgt 11,5 °dH. Damit entspricht das Trinkwasser für Stade dem mittleren Härtebereich. Der Mineraliengehalt des Wassers ist ausreichend hoch für einen vollmundigen Geschmack. Allerdings können sich Härtebildner wie Kalzium und Magnesium als Kalk in Wasch- und Spülmaschinen ablagern und zu Effizienzeinbußen führen. Das lässt sich jedoch leicht durch die richtige Einstellung der Geräte und eine an die Wasserhärte angepasste Dosierung von Wasch- und Spülmitteln vermeiden. Stade ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Stade und befindet sich ca. 26 Kilometer nördlich von Buxtehude und ca. 53 Kilometer nordwestlich von Hamburg.