Wasserhärte in Singen – hartes Wasser aus eigenen Tiefbrunnen

Mit zwei Quellen und neun Tiefbrunnen ist Singen bezüglich des Leitungswassers Eigenversorger. Ausnahmen bilden die Stadtteile Überlingen am Ried und Bohlingen, die ihr Leitungswasser vom Wasserzweckverband Überlingen am Ried beziehen. Die drei circa 60 Meter tiefen Münchriedbrunnen und die Tiefbrunnen Beuren und Beuren/Singen liefern eine so gute Wasserqualität für Singen, dass keine Aufbereitung nötig ist. Das aus den drei Tiefbrunnen der Nordgruppe und dem Tiefbrunnen Friedingen stammende Leitungswasser für Singen wird lediglich vom geogenen Eisen und Mangan befreit.

Hoher Anteil an Härtebildnern begünstigt Kalkablagerungen

Die Wasserhärte in Singen entspricht mit 18,3 bis 21,8 °dH dem Härtebereich „hart“. Der Grund dafür ist der hohe Anteil an Härtebildnern wie Kalzium und Magnesium im Trinkwasser für Singen. Diese können im Laufe der Zeit zu hartnäckigen Ablagerungen an Armaturen, in Wasch- und Spülmaschinen sowie Heißwassergeräten wie Boilern und Wasserkochern führen. Wasch- und Spülmittel sollten daher nach dem höchsten Härtegrad dosiert werden.

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