Wasserhärte in Sindelfingen – mittel oder hart aus verschiedenen Quellen

Das Trinkwasser für Sindelfingen stammt aus unterschiedlichen Quellen. Während die Kernstadt mit Eigenwasser aus dem Klingelbrunnen und dem Schachtbrunnen Floschen versorgt wird, bezieht der Stadtteil Darmsheim sein Wasser aus den Harlandenbrunnen und dem Tiefbrunnen See. Der mit 85 Prozent größte Anteil des Leitungswassers für Sindelfingen wird jedoch über Fernleitungen aus dem Bodensee zugeführt. Je nach Herkunft des Wassers am genauen Wohnort beträgt die Wasserhärte in Sindelfingen entweder 9 oder 16 °dH und entspricht somit dem Härtegrad „mittel“ oder „hart“.

Komplexe Aufbereitung gewährleistet Wasserqualität in Sindelfingen

Trotz der hohen Härte des Grundwassers können die für die Wasserversorgung verantwortlichen Stadtwerke Sindelfingen auf eine Aufbereitung mit Enthärtungsanlagen verzichten. Das Eigenwasser wird mit Bodenseewasser vermischt, wodurch eine verbraucherfreundliche Wasserhärte erzielt wird. Mithilfe eines modernen Aufbereitungsverfahrens werden mineralische und organische Trübstoffe durch Ozonbegasung oxidiert, mit Aluminiumsulfat ausgeflockt und anschließend in Mehrschichtfiltern abfiltriert. Dabei werden zugleich geruchs- und geschmacksverfremdende Stoffe entfernt und Keime abgetötet.

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