Wasserhärte in Siegen – weiches Wasser aus Talsperren und Grundwasserbrunnen

Die Stadt Siegen erhält ihr Trinkwasser zu circa 90 Prozent aus der Obernau- und der Breitenbachtalsperre sowie zu rund 10 Prozent aus örtlichen und umliegenden Grundwasserbrunnen. Alle Wässer werden in einem zweistufigen Aufbereitungsprozess gereinigt und aufgehärtet. Dadurch ist die Wasserqualität in Siegen gewährleistet und das Wasser uneingeschränkt nutzbar. Verteilt wird das Leitungswasser in Siegen über ein flächendeckendes Rohrnetz von etwa 551 Kilometern Länge, zu dem auch 25 Hochbehälter und neun Druckerhöhungsstationen gehören.

Kaum Härtebildner im Trinkwasser für Siegen

Mit nur rund 4,5 °dH liegt die Wasserhärte in Siegen im Härtebereich „weich“. Damit sind optisch unschöne und für Haushaltsgeräte schädliche Kalkablagerungen in aller Regel nicht zu befürchten. Da Wasch- und Spülmittel bei dieser geringen Härte besonders gut wirken, können die Dosierungen deutlich niedriger ausfallen als bei hartem Wasser. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern spart auch einiges an Geld. Spezielle Entkalkungsmaßnahmen sind bei dieser Wasserhärte nicht erforderlich. Siegen ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen und befindet sich 70 Kilometer östlich von Bonn und ca. 20 km südlich von Olpe. Siegen gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg.