Wasserhärte in Schwetzingen – hartes Wasser aus eigener Förderung

Die Geschichte der zentralen Trinkwasserversorgung in Schwetzingen begann im Jahr 1903 mit der Inbetriebnahme des Wasserwerks in der Bruchhäuser Straße und des dazugehörigen Wasserturms. Im Laufe der Jahre entstand ein weit verzweigtes Trinkwasser-Leitungsnetz mit einer Länge von 112 Kilometern. Zu 95 Prozent wird das Leitungswasser für Schwetzingen heute im Wasserwerk Schwetzinger Hardt gefördert, während die übrigen fünf Prozent von der MVV RHE AG Mannheim zugeführt werden.

Hervorragende Wasserqualität in Schwetzingen

Das Leitungswasser in Schwetzingen ist von ausgezeichneter Qualität und kann sich problemlos mit Tafel- und Mineralwasser aus der Flasche messen. Alle Parameter der Trinkwasserversorgung werden in vollem Umfang eingehalten. Die Wasserhärte in Schwetzingen liegt mit 18,1 bis 19,8 °dH im Härtebereich „hart“. Aufgrund des hohen Gehalts an Härtebildnern wie Kalzium und Magnesium ist es ratsam, Wasch- und Spülmaschinen, Kaffeemaschinen und Wasserkocher durch geeignete Maßnahmen vor dem Verkalken zu schützen. Für Bügeleisen ohne Kalk-Kollektor ist die Verwendung von destilliertem Wasser zu empfehlen.

Themen: Wasserhärte