Wasserhärte in Schwerte – weich bis mittel aus Ruhr- und Grundwasser

Die Stadtwerke Schwerte beziehen ihr Trinkwasser von der DEW21, deren Vorlieferant die Wasserwerke Westfalen sind. Diese reinigen in den Wasserwerken Hengsen, Villigst und Westhofen Ruhrwasser in einem mehrstufigen Verfahren und reichern damit das Grundwasser an, um ausreichend Rohwasser für ihr Versorgungsgebiet zur Verfügung zu haben. Um eine hohe Wasserqualität für Schwerte zu gewährleisten, kommt zur Aufbereitung des Wassers eine Kombination aus Ozonung, Flockung, Mehrschichtfiltration und Adsorption über Aktivkohle zur Anwendung. Die anschließende Trinkwasserdesinfektion erfolgt mittels UV-Licht.

Geringe Wasserhärte bietet einige Vorteile

Mit 8,2 bis 8,4 °dH liegt die Wasserhärte in Schwerte an der Grenze zwischen dem weichen und mittleren Härtebereich. Das bedeutet, dass das Trinkwasser für Schwerte aufgrund des geringen Anteils von Härtebildnern kaum Kalk in Haushaltsgeräten und an Armaturen hinterlässt. Es werden auch deutlich weniger Wasch- und Spülmittel benötigt als bei hartem Wasser, was der Umwelt zugutekommt. Zusätzliche Enthärter für die Waschmaschine sind bei dieser Wasserhärte in aller Regel überflüssig.