Wasserhärte in Schwäbisch Gmünd – je nach Ortsteil mittel oder hart

Über viele Jahrhunderte holten die Einwohner Schwäbisch Gmünds ihr Wasser aus vorhandenen Wasserläufen und gegrabenen Brunnen. Eine erste private Quellwasserleitung aus Eisenrohren ließen fünf Bierbrauer im Jahr 1862 in die Stadt legen. 35 Jahr später ging das städtische Wasserwerk „Unterm Buch“ in Betrieb, das jedoch 1980 wegen Verschmutzung mit Chlorkohlenwasserstoffen geschlossen werden musste. Heute kommt das Trinkwasser für Schwäbisch Gmünd hauptsächlich von der Landeswasserversorgung. Lediglich zehn Prozent stammen aus eigener Förderung.

Umfassende Überwachung gewährleistet Wasserqualität

Zu den Verbrauchern gelangt das Leitungswasser für Schwäbisch Gmünd über ein rund 300 Kilometer langes Rohrnetz. Aus den zwei Wassertürme und insgesamt fünfzehn Wasserbehältern werden etwa 14.000 Kunden versorgt. Die Wasserhärte in Schwäbisch Gmünd fällt unterschiedlich aus. Während in Degenfeld und in Weiler/Hertlinsweiler mit 14,8 bis 15,3 der höchste Härtegrad vorliegt, entspricht das Wasser in den übrigen Ortsteilen dem Härtegrad „mittel“. Die Wasserqualität in Schwäbisch Gmünd wird durch eine lückenlose Kontrolle und Überwachung sichergestellt.

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