Wasserhärte in Schopfheim – weich und frei von Schadstoffen

Das Trinkwasser für Schopfheim stammt aus mehreren Tiefbrunnen, über welche das Wasser aus 18,55 Metern Tiefe an die Oberfläche gelangt, und 24 Quellen. Die Fördermenge der Tiefbrunnen liegt bei rund 900.000 Kubikmetern pro Jahr, während sich die Menge des Quellwassers auf jährlich circa 150.000 Kubikmeter beläuft. Wasserschutzgebiete mit einer Gesamtgröße von 372 Hektar gewährleisten eine gute Wasserqualität in Schopfheim. Schwermetalle sind im Leitungswasser ebenso wenig nachweisbar wie Pflanzenschutzmittel oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Der Nitratgehalt liegt weit unterhalb des Grenzwertes, weshalb sich das Trinkwasser uneingeschränkt zur Zubereitung von Säuglingsnahrung eignet.

Keine Kalkablagerungen durch geringe Wasserhärte

Da das Rohwasser viel Kohlensäure enthält, wird es über Kalkfilteranlagen entsäuert. Obwohl es dabei verfahrensbedingt aufgehärtet wird, liegt die Gesamthärte bei nur 4 bis 5,5 °dH. Damit entspricht die Wasserhärte in Schopfheim dem Härtebereich „weich“. Das führt nicht nur zu einem äußerst geringen Wasch- und Spülmittelverbrauch, sondern stellt auch sicher, dass sich an Armaturen und Haushaltsgeräten kein Kalk ablagert. Schopfheim ist eine Stadt im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg und gehört zum Regierungsbezirk Freiburg.

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