Wasserhärte in Rottenburg am Neckar – mittel oder hart aus Eigen- und Fremdgewinnung

Das im Neckartal liegende Bronnbach-Wasserwerk gewinnt das Trinkwasser für Rottenburg am Neckar aus dem Papiermühlebrunnen in der Neckaraue und aus der Bronnbachquelle. Beide Wässer haben ihren Ursprung in der Hochfläche der Stäble- und Gäulandschaft. Da das Quellgebiet unterschiedlich hoch mit Muschelkalk und Lettenkeuper überdeckt ist, bedarf das Rohwasser einer umfangreichen Aufbereitung, um die Wasserqualität in Rottenburg zu gewährleisten. Das Wasser wird gefiltert, mit Ozon entkeimt und enthärtet. Darüber hinaus werden Salz- und Nitratgehalte gesenkt. Zusätzlich zum Eigenwasser bezieht Rottenburg Fremdwasser von der Ammertal-Schönbuchgruppe, der Gäuwasserversorgung und der Starzyl-Eyrach-Wasserversorgung.

Wasserhärte in Rottenburg am Neckar weitgehend gleich

Das Leitungswasser in Rottenburg am Neckar entspricht mit 11,9 bis 12,8 °dH überwiegend dem mittleren Härtebereich. Lediglich in den von der Gäuwasserversorgung versorgten Bereichen liegt die Wasserhärte in Rottenburg am Neckar mit 14,6 °dH im Härtebereich „hart“. Bei dieser Härte können sich bereits erkennbare Kalkablagerungen an Armaturen und in Heißwassergeräten bilden, die sich aber mit Zitronensäure leicht wieder entfernen lassen.

Rottenburg am Neckar ist eine Stadt im Landkreis Tübingen und befindet sich ca. 50 km südwestlich von Stuttgart und 12 km südwestlich von Tübingen.

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