Wasserhärte in Riesa – Wasser mittlerer Härte aus Grundwasser und Uferfiltrat

Seit 2001 ist die aus dem regionalen Zweckverband kommunale Wasserversorgung Riesa/Großenhain hervorgegangene Wasserversorgung Riesa/Großenhain GmbH zuständig für das Trinkwasser und somit auch für die Wasserhärte in Riesa. Hier erfahren Sie mehr. Insgesamt versorgt die Wasserversorgung Riesa/Großenhain GmbH (WRG) 17 Städte und Gemeinden in den Landkreisen Elbe-Elster (Brandenburg) und Meißen (Sachsen). Das an die 97.000 Einwohner und Industrie- und Gewerbekunden des Versorgungsgebietes verteilte Leitungswasser stammt aus den vier eigenen Wasserwerken Schönfeld, Riesa, Fichtenberg und Tauscha sowie aus Fremdeinspeisung von den Wasserwerken Saxdorf, Rödern, Tettau und Frauenhain. Das Trinkwasser für Riesa wird überwiegend im Wasserwerk Riesa, zum Teil aber auch im Wasserwerk Fichtenberg gewonnen und aufbereitet.

Der Weg des Wassers von der Gewinnung zum Kunden

Das für die Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Riesa erforderliche Rohwasser wird zu 65 Prozent aus Uferfiltrat der Elbe und zu 35 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Um den strengen Qualitätskriterien der Trinkwasserverordnung gerecht zu werden, wird das Wasser belüftet und mechanisch entsäuert, über Kies und Aktivkohle filtriert und bei Bedarf desinfiziert. Anschließend wird es in Reinwasserbehältern zwischengespeichert und bedarfsgerecht in die Versorgungsnetze oder im Netz befindliche Hochbehälter gepumpt. Von dort aus fließt das kostbare Nass weiter zu den Abnehmern. Zur Verteilung des Trinkwassers in Riesa und den anderen Städten und Gemeinden des Verbandsgebietes betreibt die WRG ein über 1.300 Kilometer langes Rohrleitungsnetz. Um eine störungsfreie Wasserversorgung sicherzustellen, werden davon jährlich rund zehn Kilometer Rohrleitungen neu verlegt oder ausgewechselt.

Versorger garantiert hohe Wasserqualität für Riesa

Das von der WRG in das Versorgungsnetz eingespeiste Leitungswasser entspricht allen Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Alle Parameter liegen deutlich unterhalb der Grenzwerte. Damit kann das Trinkwasser in Riesa problemlos für alle Zwecke im Haushalt und auch für die Zubereitung von Baby- und Kleinkindernahrung verwendet werden. Um eine dauerhaft hohe Wasserqualität sicherzustellen, wird das Leitungswasser regelmäßig im Rahmen der Eigenkontrolle bakteriologisch und chemisch analysiert. Zusätzlich erfolgen behördliche Beprobungen und Anlagenkontrollen durch die zuständigen Gesundheitsämter.

Trotz unterschiedlicher Wasserherkunft weitgehend gleiche Wasserhärte in Riesa

Die Kernstadt Riesa sowie die Stadtteile Gostewitz, Jahnishausen, Leutewitz, Nickritz und Oelsitz erhalten Trinkwasser aus dem Wasserwerk Riesa mit einer mittleren Wasserhärte von 12 bis 13 °dH. In Canitz fließt ausschließlich Wasser aus dem Wasserwerk Fichtenberg aus der Leitung, das mit 9 bis 11 °dH ebenfalls dem mittleren Härtebereich entspricht. Alle übrigen Ortsteile bekommen Mischwasser aus beiden Wasserwerken, bei dem die Wasserhärte aufgrund unterschiedlicher Mischungsverhältnisse zwischen 9 und 13 °dH schwankt.

Fazit

Die mittlere Wasserhärte in Riesa bietet einige Vorteile. Zum einen sorgen die im Wasser enthaltenen Mineralien für einen guten Geschmack. Zum greift Wasser mittlerer Härte Rohrleitungen aus Metall deutlich weniger an als weiches Wasser. Verkalkungen in Haushaltsgeräten lassen sich schon durch die richtige Dosierung von Wasch- und Spülmitteln vermeiden. Zusätzliche Wasserenthärter sind nicht erforderlich. Riesa ist eine Stadt in Sachsen im Landkreis Meißen und befindet sich ca. 51 Kilometer nordwestlich von Dresden und ca. 91 Kilometer östlich von Leipzig.