Wasserhärte in Rheine – Trinkwasser mittlerer Härte aus Grund- und Bachwasser

Über drei Wasserwerke versorgen die Stadtwerke Rheine mehr als 97.000 Menschen in Rheine, Neuenkirchen und Wettringen mit Trinkwasser. Hier erfahren Sie welche Aufbereitungsstoffe dabei zum Einsatz kommen und welche Wasserhärte in Rheine vorliegt. Die Stadtwerke Rheine gewinnen das Trinkwasser für Rheine und die anderen Städte über die vier Wasserwerke Neuenkirchen, Hemelter-Bach, St. Arnold und Haddorf. Sie nutzen dafür natürlich vorhandenes Grundwasser, das teilweise mit Bachwasser angereichert wird. Täglich fließen rund 12.500 Kubikmeter Trinkwasser zu den Verbrauchern. Pro Jahr sind das circa 4,56 Millionen Kubikmeter.

Wasseraufbereitung und Wasserqualität in Rheine

Mit einer Aufbereitung des in den Wasserwerken geförderten Rohwassers stellen die Stadtwerke Rheine sicher, dass ihren Kunden jederzeit Leitungswasser in höchster Qualität zur Verfügung steht. Hierbei kommen Quarzsand und Quarzkies, Anthrazit, Kalziumkarbonat, Aktivkohle und Polyaluminiumhydroxidchlorid zur Anwendung. Im Bedarfsfall kann außerdem eine Schutzdesinfektion mit Natriumhypochlorit erfolgen. Sämtliche Aufbereitungsstoffe werden entsprechend der gesetzlichen Vorgaben verwendet und kontrolliert. Die Überwachung obliegt dem Gesundheitsamt Steinfurt. Regelmäßige Analysen gemäß der Trinkwasserverordnung bestätigen die hohe Qualität des Leitungswassers für Rheine. Um die Wasserqualität jederzeit gewährleisten zu können, investieren die Stadtwerke kontinuierlich in die Instandhaltung, Wartung und Sanierung des Wasserrohrnetzes. Mit 7,16 bis 9,21 Milligramm pro Liter ist der Nitratgehalt des Trinkwassers erfreulich niedrig und liegt weit unter dem Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Somit ist das Wasser eine ideale Grundlage für die Herstellung kohlensäurehaltiger Getränke und die Zubereitung von Babynahrung.

Dank mittlerer Wasserhärte in Rheine keine Entkalker erforderlich

Die Gesamthärte des Trinkwassers liegt in Rheine bei 9,54 bis 12,6 °dH. Damit entspricht das Wasser dem Härtebereich „mittel“. Abhängig ist die Wasserhärte von im Wasser enthaltenen Härtebildnern wie Kalzium und Magnesium. Diese verleihen Leitungswasser einen vollmundigen Geschmack, können sich aber auch in Form von Kalk in Haushaltsgeräten ablagern. Bei der relativ geringen Wasserhärte in Rheine ist es jedoch nicht nötig, zusätzliche Entkalker für die Waschmaschine einzusetzen. Es genügt voll und ganz, das Waschmittel entsprechend des vorliegenden Härtegrades zu dosieren. Der Verzicht auf den Einsatz von Waschmaschinenentkalkern entlastet nicht nur die Haushaltskasse, sondern kommt auch der Umwelt zugute. Der Einbau einer privaten Enthärtungsanlage macht bei dieser Wasserhärte nur wenig Sinn. Als Lebensmittel bedarf Wasser überhaupt keiner Enthärtung, da die enthaltenen Mineralien keinesfalls schädlich für die Gesundheit sind. Hat sich in Kaffeemaschinen oder Wasserkochern Kalk angesammelt, lässt sich dieser mühelos und umweltfreundlich mit Zitronen- oder Essigsäure entfernen. Zitronensäure bietet dabei den Vorteil, dass sie keinen unangenehmen Geruch verbreitet und Dichtungen und andere Bauteile aus Gummi nicht angreift. Auch verkalkte Duschköpfe werden wieder blitzblank, wenn sie für einige Zeit in einen Behälter mit Zitronensäure gestellt werden.

Fazit

Da die Wasserhärte in Rheine dem mittleren Härtebereich entspricht, sind keine besonderen Enthärtungsmaßnahmen erforderlich. Eine an den Härtegrad angepasste Dosierung von Wasch- und Spülmitteln genügt, um Wasch- und Spülmaschinen vor kalkbedingten Schäden zu schützen. Rheine ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Steinfurt im Regierungsbezirk Münster und befindet sich ca.103 Kilometer westlich von Bielefeld.