Wasserhärte in Regensburg – hartes Wasser ohne schädliche Inhaltsstoffe

Dreizehn Wasserspeicher (zwölf Hoch- und ein Tiefbehälter) gewährleisten, dass auch zu Spitzenzeiten genügend Leitungswasser in Regensburg verfügbar ist. Das Gesamtfassungsvermögen dieser Anlagen beträgt 37 Millionen Liter. Der mit einem Volumen von 15 Millionen Litern größte Speicher befindet sich auf den Winzerer Höhen, einem parkartig bewaldeten Höhenzug im Norden der Stadt.

Eigens Trinkwasser in hoher Qualität

Die hervorragende Eignung der Winzerer Höhen als Wasserreservoir erkannten die Regensburger Stadtväter bereits im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1875 wurde dort, etwa 50 Meter oberhalb des Stadtgebietes und 380 Meter über dem Meeresspiegel, der erste Wasserhochbehälter der heutigen UNESCO Welterbestadt errichtet. Zwar betrug das damalige Speichervermögen nur ein Zwölftel es derzeitigen, allerdings genügten die drei Millionen Liter, um den Wasserbedarf der Regensburger für einen Tag zu decken.

Die Regensburger Energie- und Wasserversorgung (REWAG) versorgt mit ihrem mehr als 1.000 Kilometer langen Trinkwassernetz fast das gesamte Stadtgebiet. Ausgenommen sind lediglich die Bezirke Pfaffenstein, Ober- und Niederwinzer. Die Wasserwerke der Domstadt sind von weitläufigen Schutzgebieten umgeben und garantieren den Einwohnern naturbelassenes, hygienisch einwandfreies und hochwertiges Trinkwasser. Der Nitratwert des Leitungswassers in Regensburg beträgt rund 28 Milligramm pro Liter und liegt damit deutlich unterhalb des zulässigen Grenzwertes von 50 Milligramm pro Liter.

Wasserhärte in Regensburg – hartes Wasser im gesamten Stadtgebiet

Das Trinkwasser in Regensburg weist eine Gesamthärte von 3,04 Millimol Kalziumkarbonat pro Liter auf. Das entspricht einem Wert von 17 °dH. Das Leitungswasser in den Regensburger Ortsteilen Barbing und Gewerbegebiet Unterheising, welches aus Brunnen im nahegelegenen Matting kommt, besitzt eine Härte von 3,39 Millimol pro Liter. Das sind 19 °dH. Damit liegt die Wasserhärte in Regensburg nach der aktuellen Härtebereichsregelung im Härtebereich „hart“.

Wasserqualität in Regensburg durch regelmäßige Analysen gesichert

Das in Regensburg gewonnene Grundwasser hat bereits Trinkwasserqualität und ist in aller Regel frei von Keimen und Bakterien. Das geförderte Wasser wird in mehreren Schritten aufbereitet. Eventuell vorhandene Bakterien und Keime werden durch eine Vorchlorung (Sicherheitschlorung) beseitigt. Noch verbleibendes Chlordioxid wird mithilfe von Aktivkohle herausgefiltert. Auf eine Nachchlorung kann verzichtet werden, es ist jedoch möglich, diese im Bedarfsfall zuzuschalten.

Um die Wasserqualität in der Stadt am Donauknie sicherzustellen, wird das Trinkwasser in Regensburg an jedem Werktag von einem akkreditierten Fremdlabor auf alle geforderten mikrobiologischen Parameter (Keime, Bakterien etc.) untersucht. Die regelmäßigen Analysen belegen, dass das Leitungswasser der Domstadt die hierfür geltenden Grenzwerte mit absoluter Sicherheit einhält.

Fazit

Die Wasserhärte in Regensburg ist relativ hoch. Dafür ist das Trinkwasser der Domstadt reich an Mineralien wie Kalzium und Magnesium. Regelmäßige Kontrollen garantieren den Einwohnern des einstigen „Castra Regina“ ein hygienisch einwandfreies, gesundes Produkt.

Themen: Wasserhärte