Wasserhärte in Recklinghausen – Wasser mittlerer Härte aus Grundwasser und Grundwasseranreicherung

Die Stadt Recklinghausen bezieht ihr Trinkwasser von der Gelsenwasser AG. Diese gewinnt das Leitungswasser für Recklinghausen im Wasserwerk Haltern zu rund 30 Prozent aus natürlich gebildetem Grundwasser und zu circa 70 Prozent aus Grundwasseranreicherung. Für Letztere wird Oberflächenwasser aus den Talsperren Halterner Stausee und Hullener See erfasst und über Versickerungsbecken in die Halterner Sande geleitet. In Zeiten mit wenig Niederschlag können täglich bis zu 200.000 Kubikmeter Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal entnommen werden, um dem Talsperrensystem ausreichend Wasser zur Verfügung zu stellen.

Bestens kontrolliertes Trinkwasser in Recklinghausen

Zur Gewährleistung der Wasserqualität in Recklinghausen lässt die Gelsenwasser AG das Wasser nicht nur auf die 52 von der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Stoffe und Stoffgruppen untersuchen, sondern in einem deutlich größeren Ausmaß. Bislang ergaben die Analysen, dass sämtliche Werte weit unterhalb der vorgegebenen Grenzen liegen. Die Wasserhärte in Recklinghausen entspricht mit 12,1 °dH dem mittleren Härtebereich. Spezielle Enthärtungsanlagen sind für Privathaushalte bei dieser Wasserhärte nicht sinnvoll. Recklinghausen ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen grenzt im Süden direkt an Herne. Im Nordwesten gelegen sind es nur wenige Kilometer zur den Metropolen Dortmund und Essen. Recklinghausen gehört zum Regierungsbzirk Münster.