Wasserhärte in Radevormwald – weiches Wasser aus der Großen Dhünn-Talsperre

Grundlage für das Trinkwasser in Radevormwald bildet das Oberflächenwasser der Großen Dhünn- Talsperre. Dieses gelangt nach der Aufbereitung über Pumpstationen in zwei große Trinkwasserbehälter in Wintershaus, von denen aus es über ein 127 Kilometer langes Leitungsnetz im gesamten Stadtgebiet verteilt wird. Sechs Druckanpassungsanlagen gewährleisten gleichmäßige Druckverhältnisse im Trinkwassernetz, an das 4.275 Hausanschlüsse angebunden sind. Von der Rohwasserentnahme über die Trinkwasseraufbereitung bis hin zu den Verbrauchern unterliegt das Leitungswasser für Radevormwald strengen Untersuchungen. Diese richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben der Trinkwasserverordnung und stellen eine gleichbleibend hohe Wasserqualität in Radevormwald sicher.

Richtige Waschmitteldosierung trägt zum Gewässerschutz bei

Im Jahresdurchschnitt beträgt die Wasserhärte in Radevormwald 4,26 °dH. Dieser Wert entspricht dem Härtebereich „weich“. Durch eine an diese geringe Wasserhärte angepasste Waschmitteldosierung lässt sich eine unnötige Belastung der Gewässer vermeiden. Zudem besteht beim maschinellen Waschen und Spülen keine Notwendigkeit, zusätzliche Enthärtungsmittel einzusetzen. Auf diese Weise kann jeder Bürger in Radevormwald zum Gewässerschutz beitragen. Radevormwald ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Oberbergischem Kreis im Regierungsbezirk Köln und befindet sich ca. 24 Kilometer südöstlich von Wuppertal.