Wasserhärte in Pulheim – hartes Wasser aus unterschiedlichen Gewinnungsarten

Das Trinkwasser für Pulheim liefert die RheinEnergie AG, zu deren Versorgungsgebiet auch die Städte Köln und Frechen gehören. Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Wassergewinnung und zum Gewässerschutz sowie zur Wasserhärte in Pulheim. Das Versorgungsgebiet der RheinEnergie erstreckt sich über eine Fläche von rund 520 Quadratkilometern. Sichergestellt wird die Versorgung über acht Wasserwerke und zwei separate Trinkwassernetze (rechts und links des Rheins). Linksrheinisch gelegen, erhält Pulheim sein Leitungswasser von den ebenfalls auf dieser Flussseite befindlichen Wasserwerken Weiler, Hochkirchen und Severin II.

Verschiedene Arten der Wassergewinnung

Über eine Brunnengalerie in Langel/Worringen wird eine Mischung aus Grundwasser und Uferfiltrat des Rheins gefördert. Diese gelangt über eine mehrere Kilometer lange Leitung zur Versickerungsanlage in Esch, unweit des Wasserwerks Weiler. Während das Wasser dort in große Becken versprüht wird, reichert es sich mit Sauerstoff an. Dadurch verbessern sich die Lebensbedingungen für bestimmte Mikroorganismen, die das kostbare Nass in einem natürlichen Prozess reinigen. Zudem senkt die Versickerung den Nitratgehalt und die Wasserhärte des natürlichen Grundwassers. Ist das Wasser am Grund der Versickerungsbecken angekommen, fließt es zum Wasserwerk Weiler weiter, wo es über Brunnen an die Oberfläche gelangt. Die Wasserwerke Hochkirchen und Severin II erhalten ihr Rohwasser von den Grundwasserbrunnen des Wasserwerks Hochkirchen und von flussnahen Brunnen am Weißer Bogen im Süden Kölns. Diese Wässer wurden auf ihrem Weg durchs Erdreich bereits auf natürliche Weise gereinigt. Sowohl die Brunnen in Holzkirchen als auch die Langel/Worringen liegen inmitten artenreicher Mischwälder, die von der Stadt Köln und der RheinEnergie eigens dort angepflanzt wurden.

Umfassender Gewässerschutz in den Wassereinzugsgebieten

Als Trinkwasserversorger legt die RheinEnergie großen Wert auf den aktiven Gewässerschutz im Kölner Raum. Wichtigste Standbeine des weitreichenden Schutzkonzeptes sind das Ausweisen von Wasserschutzgebieten, die Kooperation mit den dort ansässigen Landwirten sowie die regelmäßige Untersuchung der Wasserressourcen. Gezielt überwacht das unternehmenseigene Labor das Grundwasser in den Einzugsbereichen der Wasserwerke. Ein engmaschiges Netz von Beobachtungsbrunnen ermöglicht es, Verschmutzungen der Gewässer frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen Schritte zur Säuberung einzuleiten. Komplexe Analysemethoden in Verbindung mit einer modernen Datenverarbeitung erlauben es außerdem, Schadstoffquellen zu ermitteln und die Schadstoffausbreitung im Untergrund sehr genau vorauszusagen. So werden Gefahren für die Wasserversorgung frühzeitig erkannt und behoben, bevor sie die Wasserqualität in Pulheim negativ beeinflussen.

Hohe Wasserhärte in Pulheim

Das Trinkwasser in Pulheim ist hart. In der Kernstadt sowie in den Stadtteilen Ingendorf, Stommeln, Sinnersdorf, Orr und Strommelerbusch liegt die Wasserhärte bei 18,3 °dH. Etwas weicher ist das Wasser in Brauweiler, Freimersdorf, Dansweiler, Geyen, Sinthern und Manstedten mit 16,7 °dH.

Fazit

Durch die hohe Wasserhärte in Pulheim kann sich in Haushaltsgeräten Kalk ablagern. Für gewöhnlich reicht es aber aus, Waschmittel nach den Herstellervorgaben für hartes Wasser zu dosieren und die Spülmaschine entsprechend einzustellen und mit ausreichend Regeneriersalz zu befüllen. Pulheim ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Rhein-Erft-Kreis im Regierungsbezirk Köln und befindet sich ca. 35 Kilometer südlich von Düsseldorf.