Wasserhärte in Pfullingen – überwiegend hartes Quellwasser aus dem Jockelesbrunnen

Im Jahr 1880 verfügte Pfullingen über 13 Laufbrunnen, 15 städtische Pumpbrunnen und circa 70 private Pumpbrunnen. Ab 1907 wurde eine zentrale Wasserversorgung aufgebaut, über die bis heute Wasser von der Quellfassung Honau (Jockelesbrunnen) in die Stadt gelangt. Zwischengespeichert wird das von dort stammende Trinkwasser für Pfullingen in den beiden Hochbehältern Roßwag und Ahlsberg, die zusammen ein Fassungsvermögen von 2.500 Litern besitzen. Seit 1968 ist die Stadt außerdem Mitglied des Zweckverbandes Bodenseewasserversorgung, der rund zehn Prozent des Leitungswassers für Pfullingen liefert.

Unterschiedliche Härte, gleichhohe Qualität

Das Bodenseewasser, mit dem die westlichen und südwestlichen Stadtrandbereiche von Pfullingen beliefert werden, entspricht mit einer Wasserhärte von rund 8,8 °dH dem mittleren Härtegrad. Das Honauer Quellwasser ist mit etwa 17,2 °dH dem Härtebereich „hart“ zuzuordnen. Die Verkalkungsgefahr für Haushaltsgeräte ist in den damit versorgten Bereichen deutlich höher, lässt sich allerdings schon durch die richtige Dosierung von Wasch- und Spülmitteln weitgehend eindämmen. Die Wasserqualität in Pfullingen bleibt von der unterschiedlichen Härte unbeeinflusst. Pfullingen ist eine Stadt in Baden-Württemberg im Landkreis Reutlingen im Regierungsbezirk Tübingen und befindet sich ca. 43 Kilometer südlich von Stuttgart.