Wasserhärte in Oelsnitz/Erzgebirge – weiches Wasser aus Talsperren, Quellen und Brunnen

Beim Trinkwasser für Oelsnitz/Erzgebirge handelt es sich zum größten Teil um Oberflächenwasser aus der Talsperre Eibenstock. Hinzu kommen Wässer aus der Talsperre Stollberg, dem Quellgebiet Oberdorf und dem Schachtbrunnen Waldesruh. Je nach Güte des Rohwassers erfolgt eine Aufbereitung mit verschiedenen Zusatzstoffen, um eine hohe Wasserqualität in Oelsnitz/Erzgebirge sicherzustellen. Verantwortlich für das Leitungswasser in Oelsnitz/Erzgebirge ist der Regionale Zweckverband Wasserversorgung Bereich Lugau-Glauchau, der in seinem rund 685 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet circa 220.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser versorgt.

Geringe Wasserhärte schont Haushaltsgeräte

In einigen Bereichen von Oelsnitz/Erzgebirge fließt ausschließlich Talsperrenwasser aus Eibenstock aus der Leitung, in anderen ein Gemisch aus den Wässern beider Talsperren und dem Quellgebiet Oberdorf. Zum Teil kommt auch eine Mischung aus Talsperrenwasser aus Eibenstock und dem Schachtbrunnen Waldesruh zur Verteilung. Trotz dieser Unterschiede ist die Wasserhärte in Oelsnitz-Erzgebirge weitgehend gleich. Mit 3,6 bis 5,5 °dH entspricht das Wasser im gesamten Stadtgebiet dem Härtebereich „weich“ und ist damit ungefährlich für Haushaltsgeräte. Oelsnitz/Erzgebirge ist eine Stadt in Sachsen im Erzgebirgskreis und befindet sich ca. 20 Kilometer nordöstlich von Zwickau und ca. 25 Kilometer südwestlich von Chemnitz.