Wasserhärte in Oberhausen – im Nordosten "mittel", sonst "weich"

Die Stadt Oberhausen bezieht ihr Trinkwasser von der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH. Diese gewinnt das Leitungswasser für Oberhausen und die anderen Orte ihres Versorgungsgebietes aus Ruhr und Rhein sowie aus den Halterner Sanden, einer aus der Kreidezeit stammenden großflächigen Meersandablagerung im westlichen Münsterland. Wie Analysedaten belegen, ist die Wasserqualität in Oberhausen ausgezeichnet. Alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden deutlich unterschritten.

Trinkwasser in Oberhausen aus unterschiedlichen Wasserwerken

Die Stadtteile nördlich der A42 und östlich der A516/A3 erhalten ihr Trinkwasser vom Wasserwerk Dorsten-Holsterhausen. Hier liegt die Wasserhärte mit 12,8 °dH im mittleren Härtebereich. Alle Stadtteile westlich der A516/A3, südlich und nördlich der A2, bekommen ihr Leitungswasser von den Wasserwerken Mülheim-Styrum-Ost und Mülheim-Styrum-West. Dieses Wasser ist mit 7,8 °dH weich. Um die Umwelt zu entlasten, empfiehlt es sich, die Dosierung von Wasch- und Spülmitteln an die jeweilige Wasserhärte in Oberhausen anzupassen. So gelangen weniger Schadstoffe ins Abwasser, die sich vielleicht irgendwann im Trinkwasser wiederfinden. Oberhausen ist eine Großstadt am unteren Niederrhein im Regierungsbezirk Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Oberhausen gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr mit den Nachbarstädten Essen, Duisburg und Mülheim an der Ruhr.