Wasserhärte in Neu-Ulm – hart, aber sehr sauber

Mit 14,8 °dH entspricht die Wasserhärte in Neu-Ulm dem Härtebereich „hart“. Der Kalkgehalt ist hoch genug für guten Geschmack, belastet aber Spül- und Waschmaschinen nicht über Gebühr. Geschöpft wird das Leitungswasser für Neu-Ulm im Fördergebiet der Illerauen zwischen Gerlenhofen und Oberkirchberg. Das Wasser ist so rein, dass es außer einer Desinfektion keiner weiteren Aufbereitung bedarf. Der Grund für die ausgezeichnete Wasserqualität sind die verschiedenen Kiesschichten, die das Wasser wie einen natürlichen Filter durchläuft.

Wasserqualität in Neu-Ulm auf hohem Niveau

Pflanzenschutzmittel sind im Trinkwasser von Neu-Ulm ebenso wenig nachzuweisen wie Biozidprodukte. Ähnlich verhält es sich mit schädlichen Stoffen wie Quecksilber, krebserregenden polyzyklischen Kohlenstoffen und Selen, die alle unterhalb der Nachweisgrenze liegen. Dafür weist das Wasser mehr Kalzium, Magnesium und Kalium auf als so manches Mineralwasser. Hinsichtlich des Leitungswassers ist Neu-Ulm absolut autark und muss nichts hinzukaufen. Für Ausnahmefälle stehen jedoch Verbindungen zum Wasserzweckverband Ulmer Alb und zur Landeswasserversorgung zur Verfügung.

Themen: Wasserhärte