Wasserhärte in Mühlacker – kaum Kalkablagerungen dank mittlerer Härte

Seit 1971 kommt das Trinkwasser für Mühlacker aus dem größten Trinkwasserspeicher Europas, dem Bodensee. Um bei Störungen schnell reagieren und eine optimale Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, werden dennoch nahezu alle eigenen Quellen und Brunnen der Stadtwerke Mühlacker betriebsbereit gehalten. Das Versorgungsgebiet ist mittlerweile über fünf Anschlüsse mit der Fernleitung der Bodenseewasserversorgung verbunden, die bis zum Hochbehälter Sternenfels führt.

Leitungswasser in Mühlacker bestens kontrolliert

Die Wasserhärte in Mühlacker beträgt 9 °dH. Das entspricht dem mittleren Härtebereich. Um die Umwelt nicht unnötig zu strapazieren, empfiehlt es sich, Wasch- und Spülmittel entsprechend dieses Härtegrades zu dosieren. Technische Einrichtungen zur Wasserenthärtung in Privathaushalten sind bei dieser geringen Wasserhärte nicht erforderlich. Sollten sich in Wasserkochern oder Kaffeemaschinen doch einmal Kalkablagerungen bilden, hilft ein wenig Zitronensäure. Um die Wasserqualität in Mühlacker zu gewährleisten, führen die Stadtwerke zusätzlich zu den Kontrollen der Bodenseewasserversorgung eigene Trinkwasseranalysen im Wasserturm, in elf weiteren Hochbehältern und im circa 150 Kilometer langen Rohrleitungsnetz durch.

Info: Mühlacker ist eine große Kreisstadt im Enzkreis und befindet sich ca. 12 Kilometer nordöstlich von Pforzheim. Der Enzkreis umschließt fast vollständig Pforzheim und gehört zum Regierungsbezirk Karlsruhe.

Themen: Wasserhärte