Wasserhärte in Mössingen – abhängig vom Stadtteil mittel oder hart

Das Trinkwasser für die Mössinger Kernstadt und die Stadtteile Bästenhardt, Belsen und Bad Sebastiansweiler stammt zu 40 Prozent von der Bodenseewasserversorgung und zu 60 Prozent vom Zweckverband Steinlachwasserversorgung. Letzterer gewinnt das Leitungswasser für Mössingen über das im Neckartal befindliche Pump-Wasserwerk Kilchberg, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein Horizontalfilterbrunnen befindet. Der Zweckverband wurde schon im Jahr 1919 gegründet. Die erste Wasserfassung, ein Galeriebrunnen auf der Mössinger Gemarkung, versorgte bis 1947 alle umliegenden Gemeinden.

Unterschiedliche Wasserhärten in Mössingen

In den mit Mischwasser von der Steinlachwasserversorgung und der Bodenseewasserversorgung belieferten Stadtteilen liegt die Wasserhärte mit 13,4 °dH im mittleren Härtebereich. Der Ortsteil Öschingen, der ausschließlich Wasser aus dem Bodensee erhält, hat mit 9,0 °dH etwas weicheres Wasser, das aber ebenfalls dem Härtebereich mittel entspricht. Talheim und Weiler Ziegelhütte, die ihr Trinkwasser von der Albwasserversorgungsgruppe 15 (Erpfgruppe) bekommen, haben hingegen hartes Wasser mit 16 °dH. Die Wasserqualität in Mössingen ist überall gleichermaßen gut.

Die große Kreisstadt Mössingen befindet sich ca. 15 km südlich von Tübingen in der Randzone der Metropolregion Stuttgart am Fuße der Schwäbischen Alb. Sie gehört zum Landkreis als auch Regierungsbezirk Tübingen in Baden-Württemberg.

Themen: Wasserhärte