Wasserhärte in Mönchengladbach – überwiegend Wasser mittlerer Härte aus insgesamt sechs Wasserwerken

Die Einwohner Mönchengladbachs erhalten ihr Trinkwasser aus sechs Wasserwerken der Niederrhein Energie und Wasser GmbH (NEW). Welche Wasserwerke das sind, wie die Wasserqualität gewährleistet wird und welche Wasserhärte in Mönchengladbach vorliegt, können Sie hier nachlesen.

Beim Trinkwasser für Mönchengladbach handelt es sich ausschließlich um gut geschütztes regionales Grundwasser, das aus einer Tiefe von 20 bis 140 Metern emporgeholt wird. Aufgefüllt werden die natürlichen Wasserreservoirs durch versickerndes Niederschlagswasser, das jährlich nur rund einen Meter tiefer ins Erdreich eindringt. Auf seinem Weg nach unten wird es natürlich gereinigt und mit zahlreichen Mineralien angereichert.

Sechs Wasserwerke für Mönchengladbach

Die NEW gewinnt das Leitungswasser für Mönchengladbach in den Wasserwerken Helenabrunn, Hoppbruch, Rheindalen, Reststrauch, Rasseln und Gatzweiler. Das südlich der Stadt gelegene Wasserwerk Reststrauch ist bereits seit 1890 in Betrieb und damit das älteste der sechs. Es verfügt über insgesamt 8 Vertikalbrunnen, die das Wasser in 30 bis 85 Metern Tiefe gewinnen. Nicht wesentlich jünger ist das Wasserwerk Helenabrunn mit seinen 11 Flachbrunnen, das seit 1894 Trinkwasser für Mönchengladbach liefert.

Das nächste im Bunde ist das Wasserwerk Rheindalen, das 1913 erbaut wurde. Hier gelangt das Wasser über zwei bis zu 30 Meter tiefe Flachbrunnen und zwei circa 90 Meter tiefe verfilterte Tiefbrunnen an die Oberfläche. Deutlich jünger sind die Wasserwerke Hoppbruch mit insgesamt 10 Brunnen und Rasseln mit 7 Brunnen, die seit 1955 in Betrieb sind. Seit 1976 gibt es außerdem das Wasserwerk Gatzweiler mit insgesamt vier Flach- und vier Tiefbrunnen.

Wasserqualität in Mönchengladbach

Um eine maximale Qualität des Leitungswassers sicherzustellen, wird dieses regelmäßigen Kontrollen unterzogen. Die dabei geltenden Richtlinien und Grenzwerte übertreffen die Prüfauflagen für Mineralwasser teilweise um ein Vielfaches. Wie die Ergebnisse der unabhängigen Analysen zeigen, unterschreitet das Trinkwasser für Mönchengladbach die von der Trinkwasserverordnung vorgegebenen Höchstwerte deutlich. Damit ist es uneingeschränkt genießbar und kann auch bedenkenlos für die Zubereitung von Babynahrung verwendet werden.

Annähernd gleiche Wasserhärte trotz unterschiedlicher Herkunft

Obwohl das Leitungswasser für Mönchengladbach an verschiedenen Stellen und in unterschiedlichen Tiefen gewonnen wird, gibt es bezüglich der Wasserhärte keine großen Abweichungen. Die Wasserwerke Gatzweiler, Helenabrunn, Hoppbruch und Reststrauch liefern Wasser mit circa 11,0 bis 13,3 °dH. Das entspricht dem mittleren Härtebereich. In den anderen beiden Wasserwerken liegt die Wasserhärte mit rund 14,4 bis 14,7 °dH ganz knapp im Härtebereich „hart“.

Fazit

Die Wasserhärte in Mönchengladbach bewegt sich im oberen mittleren bis unteren harten Bereich. Die im Wasser enthaltenen Härtebildner können zu Kalkablagerungen in Waschmaschinen sowie an Armaturen und Haushaltsgeräten führen. Das gilt vor allem bei Wassertemperaturen von über 60 °C. Für Waschgänge ab dieser Temperatur kann daher die Zugabe eines zusätzlichen Wasserenthärters sinnvoll sein. Ablagerungen in Wasserkochern und an Duschköpfen lassen sich leicht mit etwas Zitronensäure entfernen. Mönchengladbach ist eine deutsche Großstadt in Nordrhein-Westfalen und befindet sich in der Mitte zwischen Krefeld und Aachen. Mönchengladbach gehört zum Regierungsbzirk Düsseldorf.