Wasserhärte in Mittweida – weiches Fernwasser und mittleres Eigenwasser

Der ZWA Mittleres Erzgebirgsvorland bezieht den größten Teil des Trinkwassers für Mittweida vom Zweckverband Fernwasser Südsachsen. Dieser gewinnt das Rohwasser für die Trinkwassererzeugung an den Talsperren Einsiedel und Eibenstock und bereitet es in den dazugehörigen Wasserwerken nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung auf. Ausnahmen bilden die Ortsteile Frankenau und Thalheim, deren Leitungswasser aus der Trinkwasseraufbereitungsanlage Erlau/Frankenau stammt. Die kontinuierliche Überwachung des Trinkwassers und des Versorgungsnetzes durch ein verbandseigenes Labor stellt eine gleichbleibend hohe Wasserqualität für Mittweida sicher.

Auf Wasserenthärter kann verzichtet werden

Aufgrund der unterschiedlichen Wasserherkunft gibt es zwei verschiedene Wasserhärten in Mittweida. In Thalheim und Frankenau liegt die Wasserhärte mit 12,1 °dH im mittleren Bereich. In allen anderen Ortsteilen fließt weiches Wasser mit 5,7 °dH aus der Leitung. Damit ist die Verkalkungsgefahr für Wasch- und Spülmaschinen in den mit Eigenwasser belieferten Haushalten geringfügig höher als in denen, die Fernwasser erhalten. Zusätzliche Wasserenthärter sind für das Leitungswasser in Mittweida aber in aller Regel nicht erforderlich. Mittweida ist eine Stadt in Sachsen im Landkreis Mittelsachsen und befindet sich ca. 61 Kilometer westlich von Dresden und ca. 26 Kilometer nördlich von Chemnitz.