Wasserhärte in Meschede – je nach Ortsteil weiches oder mittleres Wasser

Seit 2006 obliegt die Wasserversorgung in Meschede der Hochsauerlandwasser GmbH (HSW), zu deren Versorgungsgebiet auch die Kommunen Bestwig und Olsberg gehören. Die Wasserbereitstellung erfolgt über 15 Gewinnungsanlagen, 32 Hochbehälter und ein rund 670 Kilometer langes Rohrleitungsnetz mit einer Vielzahl an Pumpstationen und Druckerhöhungsanlagen. Mit dem 2016 in Betrieb genommenen Wasserwerk Hennesee verfügt die HWS über eines der modernsten Wasserwerke im Einzugsgebiet der Ruhr. In dessen Aufbereitungsanlagen werden dem Rohwasser sämtliche unerwünschte Inhaltsstoffe entzogen, um eine hohe Wasserqualität für Meschede sicherzustellen.

Geringe Härte spart Wasch- und Reinigungsmittel

Die Bewohner der Kernstadt von Meschede sowie der Ortsteile Eversberg, Wehrstapel, Brumlingsen und Heinrichstal erhalten Trinkwasser mittlerer Wasserhärte. In allen anderen Ortsteilen fließt weiches Wasser aus der Leitung. Die niedrige Wasserhärte in Meschede hat den Vorteil, dass Wasch- und Reinigungsmittel sparsam und umweltschonend dosiert werden können. Kalkablagerungen durch das Leitungswasser in Meschede sind kaum zu befürchten. Somit sind zusätzliche Wasserenthärter überflüssig. Gleiches gilt für private Entkalkungsanlagen. Meschede ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Hochsauerlandkreis im Regierungsbezirk Arnsberg und befindet sich ca. 62 Kilometer süd-südwestlich von Paderborn.