Wasserhärte in Melle – überwiegend hartes Wasser aus eigenen Brunnen

Eine zentrale Wasserversorgung gibt es in Melle bereits seit 1904. Vom Zentrum in Melle-Mitte ausgehend wurden ab den 1950er Jahren weitere öffentliche Wasserversorger in den damals eigenständigen Gemeinden rings um Melle gegründet. Diese wurden 1972 im Zuge der Gebietsreform zum „Wasserwerk der Stadt Melle“ zusammengeschlossen. Das Trinkwasser für Melle wird über 11 Brunnen gewonnen, die in Tiefen von 35 bis 140 Meter hinabreichen. Verteilt wird das Leitungswasser in Melle über ein 359 Kilometer langes Wasserrohrnetz. Zehn Speicheranlagen mit 9.450 Kubikmetern Gesamtvolumen puffern Verbrauchsspitzen ab und gewährleisten eine ausreichende Löschwasserversorgung.

Richtige Waschmitteldosierung entlastet die Umwelt

Die Wasserhärte in Melle ist mit 15,4 bis 26,8 °dH überwiegend im Härtebereich „hart“ einzuordnen. Lediglich in den Ortsteilen Buer, Hustädte, Meesdorf und Sehlingdorf entspricht das Wasser mit 13,4 °dH dem mittleren Härtebereich. Um die Umwelt zu schonen, empfiehlt es sich, Wasch- und Spülmittel entsprechend der vorliegenden Wasserhärte zu dosieren. Die Wasserqualität ist in Melle überall gleichermaßen gut. Melle ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Osnabrück und befindet sich ca. 29 Kilometer nördlich von Bielefeld.