Wasserhärte in Marburg – weich bis mittel mit einer Ausnahme

Die Universitätsstadt Marburg erhält ihr Trinkwasser vom Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke. Dieser gewinnt das Wasser überwiegend aus Grundwasservorkommen im Raum Stadtallendorf und Kirchhain über 100 bis 180 Meter tiefe Brunnen. Hinzu kommen zahlreiche dezentrale Gewinnungsanlagen. Verantwortlich für das Leitungswasser in Marburg sind seit 1893 die örtlichen Stadtwerke, die rund 73.000 Einwohner sowie etliche Marburger Firmen versorgen. Damit gehört das zu 100 Prozent kommunale Unternehmen zu den größten Dienstleistern vor Ort.

Bestens kontrolliertes Trinkwasser in Marburg

Die Wasserhärte in Marburg entspricht mit rund 6 °dH überwiegend dem Härtebereich „weich“. Lediglich in der Kernstadt sowie in den Versorgungsgebieten Cappel, Gisselberg, Marbach, Ronhausen, Wehrda und Wehrshausen kann mit rund 6 bis 13 °dH zum Teil auch Wasser mittlerer Härte vorliegen. Die einzige Ausnahme bildet Michelbach, wo die Wasserhärte mit 15,2 °dH im Härtebereich „hart“ liegt. Die Wasserqualität in Marburg ist generell gut. Sichergestellt wird das über regelmäßig durchgeführte Analysen gemäß der Trinkwasserverordnung und darüber hinaus.