Wasserhärte in Mannheim – hartes Wasser aus regionalen Brunnen

Beim Trinkwasser für Mannheim handelt es sich ausschließlich um Grundwasser aus ausgewiesenen Wasserschutzgebieten. Machen Sie sich hier ein Bild über die Qualität und den Mineralstoffgehalt des wertvollen Lebensmittels sowie über die Wasserhärte in Mannheim.

Aus regionalen Brunnen gefördert und in den Wasserwerken Käfertal, Rheinau und Schwetzinger Hardt veredelt, entspricht das Trinkwasser für Mannheim allen gesetzlichen Vorgaben. Das kostbare Nass ist klar und geschmacksneutral und lässt sich bedenkenlos zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwenden. Für gleichbleibende Wasserqualität in Mannheim sorgen regelmäßige Kontrollen gemäß der Trinkwasserverordnung sowie eine Überwachung des Grundwassers in den Schutzgebieten auf Quantitäts- und Qualitätsveränderungen.

Drei Wasserwerke liefern frisches Wasser

Für die Versorgung mit Leitungswasser sind in Mannheim drei Wasserwerke zuständig. Den größten Teil des Wassers liefert das Wasserwerk Rheinau mit einer Fördermenge von stündlich bis zu 6.300 Kubikmetern. An zweiter Stelle steht das Wasserwerk Käfertal, das pro Stunde bis zu 3.000 Kubikmeter Wasser aus 27 Flach- und Tiefbrunnen gewinnt. Etwa 18 Prozent des Trinkwassers stammen aus dem Wasserwerk Schwetzinger Hardt.

Hinsichtlich der Frische, der Wasserqualität und des Geschmacks kann sich das Leitungswasser in Mannheim mit jedem handelsüblichen Trinkwasser messen. Jeder Liter enthält rund 500 Milligramm gelöster Mineralien und eine Vielzahl wichtiger Spurenelemente. Der Mineralsalzgehalt ist nicht höher als der von Mineralwasser.

Der Mannheimer Wasserturm – seit 1889 ein Wahrzeichen der Stadt

Im Jahr 1882 beauftragte der Mannheimer Stadtrat den österreichischen Wasserbauingenieur Oskar Smreker mit dem Aufbau einer zentralen Wasserversorgung. Grund hierfür war zum einen die sehr schlechte Qualität des Brunnen- und Flusswassers, zum anderen sollte damit auch die Gefahr von Feuersbrünsten gemindert werden. 1885 wurde ein Architektur-Wettbewerb für das technische Gebäude ausgeschrieben, den der Stuttgarter Architekt und Hochschullehrer Gustav Halmhuber gewann. Den Standort bestimmte Smreker.

Der 60 Meter hohe und 19 Meter dicke Wasserturm mit seinem Fassungsvermögen von 2 Millionen Litern wurde 1889 fertiggestellt und ist damit der erste in Mannheim für die städtische Wasserversorgung erbaute Hochbehälter. Von 1909 bis 1998 diente er allerdings nur noch als reiner Vorratsspeicher, da er um fünf Meter niedriger liegt als der zwanzig Jahre jüngere Wasserturm Luzenberg. Seit seiner Stilllegung im Jahr 1998 bildet der Turm den Mittelpunkt für Meisterschaftsfeiern, Konzerte und erholsame Spaziergänge.

Wasserhärte in Mannheim

Die Wasserhärte in Mannheim beträgt zwischen 18,1 und 19,8 °dH und liegt damit im Härtebereich „hart“. Um die Lebensdauer von Waschmaschinen, Geschirrspülern, Kaffeemaschinen und Wasserkochern zu verlängern und gleichzeitig die Umwelt zu schonen, empfiehlt es sich, diese Geräte regelmäßig zu entkalken sowie Wasch- und Spülmittel entsprechend der Herstellervorgaben zu dosieren.

Fazit

Das Mannheimer Trinkwasser ist von exzellenter Qualität und steht in Flaschen abgefüllten Mineralwässern in nichts nach. Die Wasserhärte in Mannheim ist allerdings relativ hoch, weshalb ein regelmäßiges Entkalken von Heißwassergeräten ratsam ist.

Themen: Wasserhärte