Wasserhärte in Lindau – je nach Wohnlage mittel oder hart

Das Trinkwasser für Lindau wird zu 95 Prozent im Bodensee gewonnen. Die Stadtwerke Lindau pumpen das Wasser aus 60 Metern Tiefe zur Aufbereitung in das Seewasserwerk Nonnenhorn, von wo aus es in hervorragender Qualität in die Haushalte gelangt. Lediglich in höher gelegenen Regionen wird Grundwasser des Zweckverbands Handwerksgruppe beigemischt oder ausschließlich verteilt. Die Wasserhärte in Lindau fällt unterschiedlich aus. Die Druckzonen Diepoldsberg, Hoyerberg, Streitelsfingen und Reutin liegen mit 9 bis 12 °dH im Härtebereich „mittel“, die Druckzone Wildberg mit über 14 °dH im Härtebereich „hart“.

Neue Technologien stellen Wasserqualität sicher

Um die hohe Wasserqualität in Lindau auch weiterhin zu gewährleisten, investieren die Stadtwerke regelmäßig in neue Technologien. So wurde die Trinkwasser-Desinfektion im Jahr 2015 von Chlorierung auf UV-Technologie umgestellt und im Januar 2016 die Automatisierung der gesamten Anlage des Seewasserwerks abgeschlossen. Das Leitungswasser in Lindau hat einen so niedrigen Nitratgehalt, dass es sich ohne Einschränkungen zur Zubereitung von Säuglingsnahrung eignet.

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