Wasserhärte in Leverkusen – weiches Grund- und Talsperrenwasser

Rund 30 Prozent des Trinkwassers für Leverkusen stammen aus dem 1902 erbauten Wasserwerk in Rheindorf. Dieses gewinnt sein Rohwasser aus einem reichhaltigen Grundwasserreservoir, das aus höher gelegenen Regionen im Bergischen Land gespeist wird. Auf seinem Weg durch Sand- und Kiesschichten wird das Wasser auf natürliche Weise gefiltert und gereinigt. Über 60 Prozent des Leitungswassers für Leverkusen kommen seit 1988 aus der Großen Dhünn-Talsperre bei Dabringhausen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Um die Wasserqualität in Leverkusen sicherzustellen, wird das Wasser kontrolliert und aufbereitet, bevor es im stadteigenen Wassernetz ankommt.

Geringe Härte macht Kalkablagerungen unwahrscheinlich

Abhängig vom Stadtgebiet erhalten die Leverkusener Talsperrenwasser oder Wasser aus dem Wasserwerk Rheindorf. Die Wasserhärte beider Wässer liegt mit rund 4,4 bis 5,5 °dH bzw. 7,5 °dH im Härtebereich „weich“. Dank der niedrigen Wasserhärte in Leverkusen genügt eine relativ geringe Dosierung von Wasch- und Spülmitteln. Verkalkungen an Kaffeemaschinen, Wasserkochern oder Armaturen sind bei diesem Härtegrad kaum zu befürchten. Leverkusen ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen und grenzt im Norden an Solingen und im Süden an Bergisch Gladbach. Leverkusen gehört zum Regierungsbezirk Köln.

Themen: Wasserhärte