Wasserhärte in Leinfelden-Echterdingen – Bodenseewasser mit mittlerem Härtegrad

Da es auf der Filderhochebene nur äußerst geringe Trinkwasservorkommen gibt, haben die Filder-Kommunen bereits 1904 den Zweckverband Filderwasserversorgung gegründet und zwei Jahre später ein Wasserwerk bei Neckartailfingen errichtet. Durch die wachsende Bevölkerungszahl reichte die Wassergewinnung allerdings nicht mehr aus, sodass der Zweckverband 1958 Bezugsrechte beim Zweckverband Bodenseewasserversorgung erwarb. Die Versorgung mit Trinkwasser in Leinfelden-Echterdingen erfolgt mittlerweile ausschließlich mit Bodenseewasser. Verteilt wird das Wasser über ein rund 135 Kilometer langes Ortsnetz.

Gute Wasserqualität durch regelmäßige Analysen gewährleistet

Die Wasserhärte in Leinfelden-Echterdingen beträgt 9 °dH und liegt damit im unteren Drittel des mittleren Härtebereichs. Verkalkungen an Haushaltsgeräten und Armaturen treten bei dieser geringen Wasserhärte kaum auf. Bei Wasch- und Spülmitteln genügt eine relativ niedrige Dosierung, um die volle Reinigungskraft zu erreichen. Jährlich über 100 Wasserproben stellen eine gleichbleibend hohe Wasserqualität in Leinfelden-Echterdingen sicher. Pflanzenschutzmittel, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Epichlorhydrin und andere Schadstoffe wurden bislang im Leitungswasser für Leinfelden-Echterdingen noch nicht nachgewiesen. Leinfelden-Echterdingen grenzt direkt im Süden an Stuttgart und gehört zum Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg.

Themen: Wasserhärte