Wasserhärte in Leimen – hart durch hohen Kalziumgehalt

Das Trinkwasser für Leimen liefert der Zweckverband Hardtgruppe, der sein Rohwasser mit neun Brunnen aus sich natürlich regenerierenden Grundwasservorkommen im Hardtwald gewinnt. Das geförderte Wasser ist bereits so sauber, dass lediglich Eisen und Mangan entfernt werden müssen, um die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einzuhalten und die Wasserqualität in Leimen zu gewährleisten. Da das Grundwasser durch versickernde Niederschläge immer wieder aufgefüllt und erneuert wird, ist die Wasserversorgung auch für die Zukunft gut abgesichert.

Sauberes Trinkwasser mit hohem Mineralienanteil

Der Zweckverband Hardtgruppe sieht die Kontrolle und Überwachung der Wasserqualität als eine seiner zentralsten Aufgaben. Analytische, technische und organisatorische Maßnahmen gehören zum Qualitätsmanagement des Unternehmens. Chlorierte und aromatisierte Kohlenwasserstoffe liegen ebenso unterhalb der derzeitigen Bestimmungsgrenze wie Rückstände von Pflanzenbehandlungsmitteln, Arsen, Blei, Nitrat, Fluorid und Quecksilber. Die Wasserhärte in Leimen entspricht mit 22,9 °dH dem Härtebereich „hart“. Grund hierfür ist vor allem der hohe Anteil an Kalzium, durch welches das Wasser seinen vollmundigen Geschmack erhält.

Themen: Wasserhärte