Wasserhärte in Landshut – kaum Kalk trotz hoher Härte

Die Wasserhärte in Landshut beträgt 20 °dH und liegt damit im obersten Härtebereich. Dennoch ist in Haushalten keine spezielle Wasserbehandlung erforderlich, da sich das Trinkwasser in Landshut im sogenannten Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht befindet. Die Ausgewogenheit zwischen den Ionen der Kohlensäure, dem Kohlenstoffdioxid und dem Kalziumkarbonat bewirkt, dass das Wasser auf metallischen Rohrwerkstoffen eine korrosionshemmende Schutzschicht ausbildet. Dadurch gibt es bis zu einer Temperatur von 60 °C keine nennenswerten Kalkablagerungen.

Grundwasserschutz gewährleistet Wasserqualität in Landshut

Das Leitungswasser in Landshut wird über Brunnenanlagen in der näheren Umgebung der Stadt gewonnen. Um die Qualität des Wassers zu gewährleisten, unterliegen alle Faktoren einer regelmäßigen Überwachung und Kontrolle, welche die Zusammensetzung des Grundwassers in den Wassergewinnungsgebieten beeinflussen. Dabei geht es insbesondere darum, den Grundwasserschutz in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft zu optimieren. Das Umfeld des Wasserfördergebietes Münchnerau-Siebensee wurde im Jahr 2004 zum Wasserschutzgebiet erhoben, weshalb hier bestimmte Nutzungen nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt oder vollständig verboten sind.

Themen: Wasserhärte