Wasserhärte in Kronach – an der Grenze zwischen „weich“ und „mittel“

Eine erste geregelte Wasserversorgung in Kronach wird in den Stadtchroniken bereits für das Jahr 1444 erwähnt. Das erste zentrale Leitungsnetz wurde 1902 nach Plänen des Nürnberger Ingenieurs Heinrich Kuhlmann errichtet. Gewonnen wird das Trinkwasser für Kronach über sieben Tiefbrunnen. Verantwortlich hierfür sind die im Jahr 1939 gegründeten Stadtwerke, die neben den Wassergewinnungs- und Aufbereitungsanlagen rund 151 Kilometer Hauptleitungen und 45 Kilometer Zuleitungen betreuen. Zwischengespeichert wird das Leitungswasser für Kronach in neun Hochbehältern mit insgesamt 4.440 Kubikmetern Fassungsvermögen. Die Wasserqualität in Kronach wird sowohl durch die Stadtwerke als auch durch das zuständige Gesundheitsamt sichergestellt.

Geringe Härte macht Entkalkung überflüssig

Die Wasserhärte in Kronach liegt mit 8,4 °dH an der Grenze der Härtebereiche „weich“ und „mittel“. Wasch- und Spülmittel können entsprechend der Herstellervorgaben für weiches Wasser dosiert werden. Das kommt sowohl der Umwelt als auch dem eigenen Geldbeutel zugute. Eine private Entkalkungsanlage ist bei dieser Wasserhärte ebenso unnötig wie zusätzliche Wasserenthärter für die Waschmaschine. Kronach ist eine Stadt in Bayern im Landkreis Kronach im Regierungsbezirk Oberfranken und befindet sich ca. 61 Kilometer nordöstlich von Bamberg und ca. 44 Kilometer nördlich von Bayreuth.